TSG 91/09 Lützelsachsen - Tischtennis

Archiv 2017


Schnupperpass

17. Dezember 2017


In der Hoffnung, junge Menschen für den Tischtennissport zu begeistern und in naher Zukunft wieder eine Schülermannschaft melden zu können, wurde der sogenannte „Schnupperpass“ erdacht. Dieser ermöglicht Anfängern den kostenlosen Besuch von bis zu fünf Trainingseinheiten der Schüler- und Jugendgruppe unserer Abteilung. Wer sich also einmal unter qualifizierter Betreuung mit der Faszination Tischtennis auseinandersetzen möchte, ist zu folgenden Trainingszeiten herzlich willkommen:

Dienstags und donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr, jeweils in der Sporthalle der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule Lützelsachsen. Das Training steht unter der Leitung des langjährigen Schüler- und Jugendtrainers Alexander Stadler, der gelegentlich von weiteren Spielern aus unseren Wettkampfteams unterstützt wird. Zurzeit nehmen im Schnitt etwa 10 bis 15 Kinder an den zielgerichteten und abwechslungsreichen Trainingseinheiten teil.

Der „Schnupperpass“ wendet sich in erster Linie an Kinder ab etwa 6 Jahren. Im Rahmen des normalen Vereinstrainings (dienstags und donnerstags ab 18 Uhr möglich) können jedoch auch Neugierige jeder anderen Altersgruppe ihr Talent am Schläger unter Beweis stellen. Das Mitbringen eines solchen ist aufgrund der Leihmöglichkeiten vor Ort nicht erforderlich.

Lust auf Tischtennis ?
Mädchen und Jungen ab 6 Jahren

Di. und Do. 18:00 - 19:30 Uhr
Sporthalle Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule
Schläger werden gestellt

Infos: Alexander Stadler
Tel.: 06201/52331
Mail:
Jugendwart@tischtennis-luetzelsachsen.de


zum Seitenanfang


Lützelsachsener Teams mit positivem Zwischenfazit

12. Dezember 2017


Die Herren der TSG Lützelsachsen haben sich mit einem Erfolgserlebnis aus der Bezirksklassen-Vorrunde in die kurze Winterpause verabschiedet. Beim 9:1 über den TSV Amicitia Viernheim III ließ man von Beginn an nichts anbrennen und steht damit zur Saison-Halbzeit verdientermaßen „über dem Strich“. Auch die Zweitvertretung der TSG kann trotz der abschließenden 6:9-Niederlage in Sandhofen auf eine insgesamt zufriedenstellende Halbserie zurückblicken.
Zum Heimspiel gegen Kellerkind Viernheim kompensierte die Lützelsachsener „Erste“ die beiden Ausfälle Timo Koch und Norman O'Neal durch gleich vier Spieler aus ihrer Reserve. Während Rolf Dremel und Martin Schröder dabei ein zuverlässiges Doppel 3 abgaben, stellten David Baritz und Michael Bauer im Einzel einmal mehr ihre Bezirksklassen-Tauglichkeit unter Beweis.
Für die angestrebte 3:0-Führung nach den Doppel sorgten neben Dremel, R./Schröder die beiden Stammdoppel Ibba/Dremel, T., die in vier engen Sätzen gegen Arnold/Kohl die Oberhand behielten, sowie Hellinger/Hofmann gegen Dolshenko/Seiler. Im Anschluss erhöhten Riccardo Ibba und Timo Dremel gegen Seiler bzw. Dolshenko jeweils in fünf Sätzen auf 5:0, ehe Jonathan Hellinger im Duell mit Lingener deutlich das Nachsehen hatte. Dies sollte jedoch der einzige Viernheimer Erfolg des Abends bleiben, denn bereits Jens Hofmann stellte die Weichen gegen Arnold wieder auf einen hohen Sieg. David Baritz arbeitete sich daraufhin immer besser in sein Fünfsatz-Match gegen Kohl, in dem er schließlich das bessere Ende für sich behalten sollte; etwas weniger Mühe hatte Michael Bauer in vier Sätzen gegen Kadel. Den finalen Zähler zum 9:1 steuerte erneut Ibba bei, als er Dolshenko lediglich im Auftaktsatz den Vortritt lassen musste, um den Viernheimer Youngster letztendlich mit Klasse und Routine in die Knie zu zwingen.
Nach Abschluss der Vorrunde belegt die TSG Platz 7 in der Bezirksklasse Rhein-Neckar und überwintert somit etwas überraschend oberhalb der Abstiegsränge. Dies verdankt man nicht zuletzt einer auffällig ausgeglichenen Mannschaftsleistung, in die sich auch die oftmals benötigten Reservespieler nahtlos einreihten.
Die zweite TSG-Vertretung kehrte mit einem unglücklichen 6:9 im Gepäck vom Gastspiel beim SKV Sandhofen III an die Bergstraße zurück. Nachdem man bereits in den Doppeln mit 1:2 in Rückstand geraten war – Baritz/Werner hatten gepunktet – lief man diesem über die gesamte Spieldauer hinterher. Zwar rechnete man sich nach zwischenzeitlichen Einzel-Erfolgen durch David Baritz, Martin Schröder sowie Alexander Stadler (2) bis zum Schluss Zählbares aus, doch bewiesen die Gastgeber in den entscheidenden Momenten mentale Stärke und siegten somit nicht unverdient. Durch die Niederlage belegt Lützelsachsen II zur Halbzeit den dritten Rang in Kreisklasse A und tritt somit als erster Verfolger der Favoriten aus Käfertal und Schönau die bereits im Januar beginnen wird.

zum Seitenanfang


TSG tankt Selbstvertrauen

21. November 2017


TSG Lützelsachsen – SG-DJK St.Pius/MTG Mannheim III 9:2

Erstmals in der jüngsten Bezirksklasse-Ära ging die TSG Lützelsachsen als klarer Favorit in eine Partie. Dass man sich die gute Chance auf zwei wichtige Zähler keinesfalls entgehen lassen wollte, unterstrich eine der Bestbesetzung entsprechende Aufstellung mit den „Top 5“ sowie den Reserve-Akteuren David Baritz (Einzel) und Michael Bauer (Doppel), die sich die Aufgaben des längerfristig ausfallenden Norman O’Neal teilten.

Ausführlicher Bericht und Highlights auf siebeneins.com


zum Seitenanfang


Starke Leistung wird nicht belohnt

07. November 2017


Zum Duell zweier Tabellennachbarn in der Bezirksklasse Rhein-Neckar empfing die TSG Lützelsachsen den Stadtrivalen vom TTV Weinheim-West II. Auf Seiten der Gastgeber ersetzte David Baritz den verletzten Norman O'Neal, zudem wurde mit Doppelspezialist Rolf Dremel ein siebter Mann ins Rennen geschickt. Die Gäste griffen ergänzend zu ihren vier blutjungen Topspielern auf Ernst Reisig und Jörg Sonnentag aus der dritten Mannschaft zurück.
Die Lützelsachsener Hoffnungen auf eine makellose Doppelbilanz erfüllten sich nicht, da nach den beiden Auftakterfolgen durch Ibba/Dremel T. und Hellinger/Hofmann ausgerechnet Koch/Dremel R. mit ihrer Niederlage den 1:2-Anschluss Weinheims ermöglichten. Für die erstmalige Gästeführung sorgten im Anschluss Jänicke und Marcos Ligeika, die Riccardo Ibba bzw. Timo Dremel deutlich in die Schranken wiesen. Jonathan Hellingers knapper Erfolg über Kussler Suárez bedeutete somit schon einen immens wichtigen Zähler, der den gastgebenden Aufsteiger bei einem Spielstand von 3:3 weiterhin im Rennen hielt.
Fortan fielen die Punkte im steten Wechsel: Jens Hofmanns Niederlage gegen Fuhrmann ließ der starke Timo Koch ein glattes 3:0 über Sonnentag folgen, David Baritz' Fehlversuch gegen Reisig glich Ibba mit einem souveränen Erfolg gegen Ligeika aus. Erst als Dremel trotz starker Aufholjagd Jänicke im Entscheidungssatz den Vortritt lassen musste und auch Hellinger gegen Fuhrmann den Kürzeren zog, bauten die Weststädter ihre Führung erstmals auf zwei Punkte zum 7:5 aus. Den aus Lützelsachsener Sicht dringend notwendigen Anschlusspunkt zum 6:7 besorgte schließlich Hofmann, der Kussler Suárez sein unangenehmes Spiel wirksam aufzwingen konnte.
Die Entscheidung sollte somit im hinteren Paarkreuz fallen. Und obwohl man sich auf Seiten der TSG durch Koch und Baritz im Idealfall zwei Punkte und damit eine reelle Chance auf den Sieg ausgerechnet hatte, mussten beide Akteure jeweils eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Zunächst vergab Koch im vierten Durchgang drei Matchbälle, woraufhin der sichtlich ermutigte Reisig die Partie noch zum 3:2 umbiegen konnte. Dann ereilte Baritz nach starkem Fight das Schicksal eines unerreichbaren Kantenballs – ausgerechnet bei Matchball gegen sich.
Das Glück stand somit diesmal nicht unbedingt auf Seiten der TSG, die sich dank einer durchweg ansprechenden Leistung jedoch weiterhin berechtigte Hoffungen auf den Klassenerhalt in der Bezirksklasse machen darf. Nach einer knapp zweiwöchigen Pause empfängt man am 16.11. als Sechstplatzierter das Schlusslicht von der SG-DJK St. Pius/MTG Mannheim III, der neue Tabellenfünfte aus Weinheim-West hofft zwei Tage später gegen Birkenau auf die nächsten Punkte.

zum Seitenanfang


TSG-Teams mit Achtungserfolgen

31. Oktober 2017


Mit einem wichtigen Punktgewinn für den Abstiegskampf in der Bezirksklasse Rhein-Neckar kehrte die erste Mannschaft der TSG Lützelsachsen von ihrem Gastspiel bei der TTG Birkenau zurück. Beim hart erkämpften 8:8 erwies sich vor allem das mittlere Paarkreuz um Jonathan Hellinger und Jens Hofmann als Erfolgsgarant.
Dabei hatte das Spiel beim Tabellennachbarn aus Sicht der Bergsträßer alles andere als optimal begonnen, da sowohl Ibba/Dremel, T. als auch Koch/Bauer, M. in ihren Doppeln unterlagen; einzig Hellinger/Hofmann gestalteten ihren Auftakt nach Maß und hielten dadurch den Schaden mit 1:2 in Grenzen. Alms hauchdünner Sieg über Timo Dremel brachte die Gastgeber wieder mit zwei Punkten in Führung, doch Riccardo Ibba und die besagte „Mitte“ hielten Lützelsachsen im Rennen. Zunächst weniger Glück hatte das hintere TSG-Paarkreuz um Timo Koch und Reservespieler Michael Bauer, die beide mit 0:3 unterlagen. Und als daraufhin Ibba und erneut Dremel ebenfalls federn ließen, schien sich das Spiel beim Stand von 7:4 zu Birkenauer Gunsten zu entwickeln.
Doch ein weiteres Mal war auf Hellinger und Hofmann Verlass, die ihr zweites Einzel jeweils klar dominierten und somit auf 6:7 verkürzten. Für den Ausgleich und eine beruhigende Ausgangsposition für den Schlussspurt sorgte schließlich Koch mit einem 3:1 über Kolb.
Als man sich auf Seiten der TSG sogar schon Siegchancen auszurechnen vermochte, lösten sich diese Hoffnungen durch Bauers zweite Niederlage gegen Wolz in Luft auf. Nun lag es zum dritten Mal an Hellinger und Hofmann, ihrer Mannschaft im Schlussdoppel zumindest das Remis zu sichern. Und abermals lieferte das an diesem Abend schier unbezwingbare Gespann eine starke Leistung ab, als es Plewik/Arnold in den ersten beiden Sätzen mit jeweils 11:3 keine Chance ließ und nach einem kurzen Durchhänger mit 3:1 die Oberhand behielt.
Durch die Punkteteilung rangiert die TSG Lützelsachsen nun auf dem sechsten Platz der Bezirksklasse Rhein-Neckar und strebt bereits am Donnerstag gegen den TTV Weinheim-West II nach weiteren Punkten.

Einen ungefährdeten Heimsieg konnte fast zeitgleich die zweite Lützelsachsener Garde in der Kreisklasse A2 gegen die Post SG Mannheim einfahren. Beim 9:0 punkteten David Baritz, Rolf Dremel, Martin Schröder, Alexander Stadler, Erwin Bauer sowie Ersatzspieler Hanns Werner je einmal; auch die Eingagsdoppel wurden souverän gewonnen. Nach lediglich fünf abgegebenen Sätzen in nur 90 Minuten Spielzeit hat man sich für die jüngsten Niederlagen in Liga und C-Pokal (1:4 bei der DJK Mannheim II) eindrucksvoll rehabilitiert und belegt nun den fünften Platz in der A-Klasse.

zum Seitenanfang


TSG erlebt "Schwarzes Wochenende

18. Oktober 2017


Drei Spiele, drei Niederlagen – so die desillusionierende Wochenend-Bilanz für die Lützelsachsener Tischtennis-Mannschaften. Während sich die Drittvertretung in Kreisklasse B noch einigermaßen passabel verkaufte und nur knapp unterlag, musste sowohl die erste Mannschaft in der Bezirksklasse als auch deren Reserve in Kreisklasse A unerwartet hohe Niederlagen einstecken.

Beim Heimspiel gegen die DJK Wallstadt rechnete sich die „Erste“ durchaus Chancen auf einen Punktgewinn aus, zumal mit Jens Hofmann eine wichtige Stütze ins mittlere Paarkreuz zurückkehrte. Doch bereits in den Doppeln geriet man ins Hintertreffen, als Ibba/Dremel, T. sowie Koch/Bauer unterlagen; Hellinger/Hofmann hatten immerhin den zwischenzeitlichen Ausgleich hergestellt.
Nach Niederlagen von Riccardo Ibba im Duell mit Wagner sowie Timo Dremel gegen den überragenden Hardung sorgte erneut Jonathan Hellinger für Hoffnung, indem er Rüffer den Zähler zum 2:4 abrang. Doch dann der Knackpunkt des Spiels: Erst unterlag Hofmann seinem Kontrahenten Schaal mit 2:3, fast zeitgleich zog Timo Koch mit dem gleichen Ergebnis gegen Kajzar den Kürzeren. Der daraus resultierende 2:6-Rückstand stellte fortan auch mental eine zu große Bürde für die junge Lützelsachsener Truppe dar. So musste zunächst Ersatzmann David Baritz trotz starker Leistung Weber den Vortritt lassen, ehe Ibba auch sein zweites Einzel gegen Hardung hergab. Den Schlusspunkt für die Mannheimer Vorstädter besorgte schließlich Wagner mit einem deutlichen 3:0 über Dremel.
Durch das 2:9 rutscht Lützelsachsen auf den Abstiegs-Relegationsplatz in der Bezirksklasse Rhein-Neckar und steht angesichts zahlreicher Duelle gegen die direkte Konkurrenz vor richtungsweisenden Wochen.

Nicht besser machte es die „Zweite“ der TSG, die mit großen Ambitionen zur DJK Käfertal IV gereist war und sich auf ein langes, hitziges Match eingestellt hatte. Doch auch hier geriet man bereits in den Doppeln mit 1:2 in Rückstand; lediglich Dremel, R./Schröder, M. konnten ihr Match hauchdünn für sich entscheiden. In der Folge ließ man sich allerdings ein ums andere Mal den Schneid abkaufen, wenngleich keines der Einzelspiele in absoluter Deutlichkeit an die Gastgeber ging. So hielt beispielsweise Rolf Dremel über vier Sätze den favorisierten Stellrecht in Schach und auch Michael Bauer verlangte Herold einen harten Kampf ab. Letzendlich behielt Käfertal jedoch in allen entscheidenden Situationen die Nase vorn und siegte nicht unverdient, aber etwas zu deutlich mit 9:1. Neben den genannten Akteuren spielten auch Baritz sowie Michael und Erwin Bauer für die TSG, die nun den fünften Rang in der Kreisklasse A einnimmt.

Parallel dazu schlug die dritte Mannschaft der Bergsträßer bei der DJK St. Hildegard/Lindenhof III auf. Nach zuletzt zwei deutlichen Niederlagen gestaltete sich dieses Gastspiel wesentlich enger, hielt man doch bis zum 5:5 auf Augenhöhe mit. Drei darauf folgende Fünfsatz-Niederlagen ließen das Pendel jedoch in Richtung der Gastgeber ausschlagen, sodass – trotz zweier erneuter Anschlusspunkte zum 7:8 – das Schlussdoppel jenen den Sieg sichern sollte. Beim 7:9 spielten für Lützelsachsen: Hanns Werner (2 Punkte), Günter Schröder, Hans Wielinger (1), Werner Röth, Gajur Erk (2) und Rüdiger Merten (1); darüber hinaus steuerte das Doppel Werner/Röth einen Zähler bei. Beim „Abenteuer B-Klasse“ hofft man nun im Kellerduell gegen Ilvesheim auf den ersten Erfolg.

zum Seitenanfang


9:7 sorgt für Selbstvertrauen

27. September 2017


Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen sind in der Bezirksklasse angekommen. Nach der derben Auftakt-Niederlage in Hemsbach gelang dem Neuling im ersten Heimspiel gegen den LSV Ladenburg II gleich ein Sieg und damit zwei wichtige Punkte für den angestrebten Klassenerhalt.
Während die Gäste in Bestbesetzung antraten, mussten die Bergsträßer wie schon in der Vorwoche auf ihren Mannschaftsführer Jonathan Hellinger verzichten, der von Michael Bauer vertreten wurde. Jens Hofmann kehrte nach überstandener Krankheit ins Team zurück. Dennoch gingen die auf Bezirksebene erfahrenen Ladenburger als leichter Favorit in die Partie.
Auf die Doppel-Niederlage von Riccardo Ibba/Timo Dremel und den schnellen Ausgleich durch Timo Koch/Norman O'Neal folgte der erste Höhepunkt des Abends mit Signalwirkung, als das eher aus der Not geborene Doppel Hofmann/Bauer das Ladenburger Premium-Gespann Schlotawa/Sorau in drei Sätzen bezwang und die TSG erstmals in dieser Saison in Führung brachte. Diese wurde durch Kochs Niederlage gegen Burger zwar schnell egalisiert, jedoch brachten Ibba, Dremel und Hofmann ihre Farben in einem furiosen Zwischenspurt wieder mit 5:2 in Front. Das hintere Paarkreuz um O'Neal und Bauer tat sich hingegen schwerer und unterlag Binmöller bzw. Fink jeweils glatt mit 0:3. Und spätestens als Ibba in einem dramatischen Match gegen Schlotawa mit 2:3 den Kürzeren zog, konnten sich Spieler und Zuschauer auf einen längeren Abend einstellen.
Der glänzend aufgelegte Dremel brachte Lützelsachsen gegen Sorau wieder in Führung, doch Burger behielt auch gegen Hofmann die Nase vorn und glich für die Gäste zum 6:6 aus. Daraufhin rehabilitierte sich Koch gegen Schieber mit 3:0 für seine Niederlage im ersten Einzel, ehe O'Neal nach zwei ausgeglichenen Sätzen gegen Fink verletzungsbedingt aufgeben musste. Den eminent wichtigen Zähler zum 8:7 steuerte schließlich Bauer bei, der Binmöller in einem wahren Kraftakt in die Knie zwang.
Somit lag es am bewährten Lützelsachsener Schlussdoppel Ibba/Dremel, die knappe Führung zum Sieg zu vergolden. Ihr Match gegen Schlotawa/Sorau entwickelte sich zu einem echten Krimi, an dessen Ende die beiden TSG-Spieler mit 3:1 die Oberhand behalten sollten. Da das Ladenburger Doppel jedoch immer besser zu seinem Spiel zu finden schien und bis zuletzt nicht ganz abgeschrieben werden durfte, war die Erleichterung auf Seiten der Gastgeber groß, als der Sieg endlich in trockene Tücher gebracht wurde.
Mit den zwei Punkten auf dem Konto lassen sich die kommenden schweren Aufgaben nun etwas befreiter angehen, hat man doch nicht zuletzt sich selbst bewiesen, auch in der höheren Spielklasse mithalten zu können. Zu ihrem nächsten Spiel erwarten die Lützelsachsener am 5. Oktober die erste Mannschaft des LSV Ladenburg in der Sporthalle der Gelberg-Grundschule.

zum Seitenanfang


Malchow erneut bester Hobbyspieler

23. Mai 2017


Nachdem die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen in jüngster Zeit selbst für Erfolge gesorgt hatten, gehörten die Platten in der Sporthalle der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule am Samstag ganz den nicht-aktiven Freizeitspielern. Wie schon bei der ersten Auflage im vergangenen Sommer waren auch beim 2. Lützelsachsener Hobbyturnier alle Einwohner der Gemeinde sowie all jene Vereinsmitglieder der ortsansässigen TSG spielberechtigt, die seit mindestens zehn Jahren in keiner Tischtennis-Mannschaft gemeldet waren. Trotz der etwas geringeren Teilnehmerzahl im Vergleich zu 2016 waren die in eine Erwachsenen- und eine Schüler- bzw. Jugend-Konkurrenz aufgeteilten Starter mit einer gesunden Mischung aus Ehrgeiz und Spaß bei der Sache und erkundigten sich bereits nach einer Fortsetzung dieser noch jungen Tradition.
Bei den Erwachsenen, die in einer Fünfergruppe im Modus „Jeder gegen Jeden“ ihren Besten ermittelten, behielt Titelverteidiger Fritz Malchow erneut die Oberhand über einen seiner Söhne und verwies statt Oliver diesmal Tobias Malchow auf den zweiten Platz, gefolgt von Nicole Raffel, der einzigen Frau im gesamten Teilnehmerfeld.
In der sieben Starter umfassenden Kinder- und Jugend-Gruppe kristallisierten sich früh Friedrich Hoffner und Jakob Stadler als Favoriten heraus, beide hatten sich unlängst für den Verbandsentscheid der Minimeisterschaften qualifiziert. In einem vorweggenommenen Endspiel siegte schließlich Hoffner mit 3:1 Sätzen, ohnehin gab er im gesamten Turnier nur drei Sätze ab. Dem Zweitplatzierten Stadler folgte Timo Rodenbach auf Rang 3.
Insgesamt konnte bei den „Kleinen“ ein beachtliches Niveau festgestellt werden, was sicherlich auch auf die gute Nachwuchsarbeit der Abteilung zurückzuführen ist, nehmen doch die meisten der Kinder bereits regelmäßig am Training von Jugendwart Alexander Stadler teil.
Abteilungsleiter Ulrich Metzger und „Turnierchef“ Alexander Stadler zeigten sich im Anschluss an die Spiele zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf in freundschaftlicher Atmosphäre. Nichtsdestotrotz gebe das überschaubare Teilnehmerfeld Anlass zu einer Analyse der Vorbereitungen sowie einem möglichen Überdenken des Termins im Hinblick auf eine erneute Ausrichtung 2018.

zum Seitenanfang


Drei Lützelsachsener Jungs waren erfolgreich

02. Mai 2017


Zu Wochenbeginn erreichten drei Talente aus unserem Nachwuchs Top-Platzierungen auf dem Bezirksentscheid der Minimeisterschaften. In der U8 siegte Jakob Stadler vor Julius Hoffner, dessen Bruder Friedrich belegte den ersten Platz in der U12-Konkurrenz. Herzlichen Gückwunsch an alle drei und viel Erfolg auf dem Verbandsentscheid!

zum Seitenanfang


Tischtennis Hobby-Turnier der TSG am Samstag den 20. Mai

25. April 2017


Die TT-Abteilung der TSG Lützelsachsen lädt zum 2. Hobby-Tischtennis-Turnier ein.

Teilnahmeberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner von Lützelsachsen sowie alle Mitglieder der TSG Lützelsachsen, die nicht in einer Aktiven-Tischtennismannschaft gemeldet sind oder in den letzten 10 Jahren gemeldet waren.

zum Seitenanfang


Lützelsachsen steigt ohne Niederlage auf

11. April 2017


Mit einem erwartungsgemäß deutlichen Heimsieg verabschiedete sich die TSG Lützelsachsen vorerst aus der Tischtennis-Kreisliga. Nach dem 9:2 gegen den TV Gorxheim II ist der Blick nun nach vorne gerichtet, die zukünftige Bezirksklassen-Zugehörigkeit soll für mehr als ein einjähriges Gastspiel erhalten werden.
Zum Heimspiel gegen das Tabellen-Schlusslicht traten die Bergsträßer bis auf Riccardo Ibba noch einmal in voller Mannschaftsstärke an. So fand sich neben dem zuverlässigen Ersatzspieler Michael Bauer auch Rolf Dremel auf dem Spielberichtsbogen wieder, gemeinsam mit Sohn Timo bildete er das Lützelsachsener Kopfdoppel. Da sich zu Spielbeginn neben jenem Gespann auch die beiden anderen Doppel schadlos hielten, waren die Weichen für den achten Heimsieg im neunten Spiel frühzeitig gestellt.
Die Einzel begannen mit der Niederlage Timo Dremels gegen den defensiv agierenden Mayer weniger verheißungsvoll. Nachdem sich jedoch Jonathan Hellinger gegen Schmidt über die volle Satzdistanz zum Sieg gekämpft hatte, behielt Jens Hofmann gegen Gruhs kühlen Kopf und erhöhte problemlos zum vorentscheidenden 5:1. Den zweiten Gorxheimer Punkt steuerte daraufhin Mills in einem abwechslungsreichen Spiel gegen Norman O’Neal bei, doch Timo Koch in drei sowie Michael Bauer etwas mühsamer in fünf Sätzen sorgten erneut für klare Verhältnisse. Im Anschluss hatte Hellinger weitaus weniger Probleme mit Mayer, sodass es Timo Dremel im parallel laufenden Einzel gegen Schmidt vorbehalten war, den letzten TSG-Punkt der Saison einzufahren.
Somit beendet Lützelsachsen die Runde mit 16 Siegen, lediglich zwei Unentschieden und gänzlich ohne Niederlage; fünf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Wallstadt sprechen eine deutliche Sprache. Timo Dremel (20:11 Einzel), Hellinger (19:13), O’Neal (16:10) und Koch (14:12) kamen in allen 18 Partien zum Einsatz, Ibba (22:4) und Hofmann (16:3) absolvierten mit 14 beziehungsweise 13 Spielen einen Großteil der Saison. Darüber hinaus erwies sich Bauer (7:1) immer wieder als gleichwertiger Ersatz, Rolf Dremel (1:1) fungierte vor allem in den Heimspielen als „Edeljoker“ für das Doppel und mit Hanns Werner (1 Einsatz, 0:2) hat ein weiterer Spieler Anteil an der Meisterschaft.
Die zweite Lützelsachsener Mannschaft musste sich in ihrem letzten Spiel in der Kreisklasse A zwar dem Meister SG DJK St. Pius/MTG Mannheim V mit 3:9 geschlagen geben, kann aufgrund des frühzeitig gesicherten Klassenerhalts jedoch auf eine mehr als zufriedenstellende Saison verweisen.
In einem buchstäblichen Foto-Finish verpasste die dritte TSG-Mannschaft die Meisterschaft in Kreisklasse C1, erst das etwas bessere Satzverhältnis brachte die DJK Schönau II als Primus hervor. Da auch die vierte Mannschaft im Frühjahr einen Zwischenspurt einlegte und sich im Tabellen-Mittelfeld ihrer C-Klassen-Staffel festsetzte, kann Platz 5 nach einer schwächeren Vorrunde als versöhnliches Endresultat begrüßt werden.

zum Seitenanfang


Im fünften Anlauf klappt es endlich

21. März 2017


Nun steht es auch rechnerisch fest: Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen beenden ihre Kreisliga-Saison auf dem ersten Platz und steigen damit nach vier vergeblichen Versuchen im fünften Anlauf in die Bezirksklasse Rhein-Neckar auf. Riccardo Ibba war es im Heimspiel gegen die SG-DJK St. Pius/MTG Mannheim IV vorbehalten, den achten Punkt zum mindestens benötigten Unentschieden einzufahren, Augenblicke später machte Timo Dremel den Heimsieg zum 9:2 perfekt.
Das Spiel gegen die abstiegsgefährdeten Mannheimer begann mit gewohnt zuverlässigen Doppeln, lediglich O'Neal/Koch mussten dabei einen Satz abgeben. Nachdem Ibba gegen Hartmann in drei Sätzen sogleich auf 4:0 erhöht hatte, behielt Dremel trotz zweimaligen Satzrückstands gegen Gervé das bessere Ende für sich und sorgte somit früh für entspannte Gemüter unter den zahlreichen Zuschauern. Zwei weitere Punkte fielen im ebenfalls konzentriert agierenden mittleren Paarkreuz um Hellinger und Hofmann, die gegen Götz bzw. Hänsel jeweils mit 3:1 die Oberhand behielten.
Als man sich in der Halle insgeheim schon auf die anstehenden Feierlichkeiten vorbereitete, gaben die Gäste noch einmal ein Lebenszeichen von sich und verkürzten durch einen Doppelschlag von Bentivegna und Ihle gegen Norman O'Neal bzw. Timo Koch auf 2:7. Somit durften Ibba und Dremel jeweils noch ein zweites Mal ran und sicherten dabei ihrer Abteilung souverän den größten Erfolg der jüngeren Geschichte.
Der kommenden Bezirksklasse-Saison blicken die Bergsträßer zuversichtlich entgegen, der Klassenerhalt gilt als ehrgeiziges, wenngleich als machbar erscheinendes Ziel. Ob man vielleicht sogar von mehr träumen darf, hängt sicherlich auch von der genauen Zusammensetzung der Mannschaft bzw. potenziellen Neuzugängen ab, schließlich erfährt die Lützelsachsener Abteilung seit einiger Zeit wieder einen Zuwachs an talentierten und ambitionierten Spielern und Trainingsgästen. Zunächst soll jedoch die Kreisliga-Saison als ungeschlagener Meister überstanden werden, auch um in den beiden ausbleibenden Spielen nicht wettbewerbsverzerrend in den Abstiegskampf einzugreifen.
Auch von der dritten Mannschaft in Kreisklasse C1 gibt es erfreuliches zu vermelden. Nach dem deutlichen 8:2 gegen den LSV Ladenburg IV startet Lützelsachsen als Tabellenführer in den letzten Spieltag, an dem mit gleich vier Mannschaften noch die halbe Liga theoretische Chancen auf die Meisterschaft vorzuweisen hat.

zum Seitenanfang


Lützelsachsen kann den Sekt kaltstellen

13. März 2017


Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen stehen unmittelbar vor der Meisterschaft in Kreisliga 2 und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksklasse. Durch ein ungefährdetes 9:0 beim ersatzgeschwächten TTC Heddesheim bauten die Bergsträßer ihren Vorsprung auf sieben Punkte aus und könnten bereits am Donnerstag den größten Erfolg der jüngeren Abteilungsgeschichte besiegeln.
Beim Gastspiel in Heddesheim gaben die in Bestbesetzung angetretenen Lützelsachsener lediglich in den Doppeln drei Sätze ab, aus den Einzeln ging man gar mit sechs 3:0-Erfolgen und somit gänzlich unversehrt hervor. Nach gerade einmal 90 Minuten konnte das deutliche Endresultat verbucht werden, sodass die Beteiligten Ibba, T. Dremel, Hellinger, Hofmann, O'Neal und Koch sogar noch die Zeit fanden, die Lützelsachsener Zweitvertretung beim zeitgleich stattfindenden Auswärtsmatch in Wallstadt zu unterstützen.
Jene sah sich in Kreisklasse A2 einer komplizierteren Aufgabe gegenübergestellt, kämpfen die Wallstädter ihrerseits doch noch um den Aufstieg in die Kreisliga. Zwar konnte die TSG in ihren gewohnt starken Doppeln zunächst eine 2:1-Führung herausspielen, die R. Dremel sogleich auf 3:1 erhöhte, doch zeigten ihnen die Mannheimer Vorstädter durch fünf gewonnene Einzel in Serie klar die Grenzen auf. Im Anschluss konnten lediglich M. Schröder sowie M. Bauer weitere Punkte beisteuern, wenngleich beide über fünf Sätze gehen mussten und am Ende sicherlich auch das Glück auf ihrer Seite hatten. Durch die 5:9-Niederlage bleibt der Lützelsachsener „Unterbau“ vorerst auf Rang 4, was für den A-Klassen-Neuling jedoch ein mehr als zufriedenstellendes Resultat bedeutet.
Die vierte Mannschaft der TSG war in der vergangenen Woche ganze drei Mal im Einsatz und konnte sich mithilfe einer makellosen Bilanz von drei Siegen im Tabellen-Mittelfeld der Kreisklasse C3 festsetzen. Konrad Beranek gelang dabei die „perfekte Woche“ mit sechs Einzelsiegen am Stück, auch Mannschaftsführer Werner Röth sowie Rüdiger Merten präsentierten sich mit insgesamt fünf beigesteuerten Einzel-Punkten in starker Verfassung.
Das voraussichtliche Saison-Highlight der Lützelsachsener Tischtennis-Abteilung soll jedoch am Donnerstag steigen, wenn die erste Mannschaft um 20 Uhr die SG-DJK St. Pius/MTG Mannheim IV empfängt und dabei um die letzten nötigen Punkte zur Meisterschaft spielt. Einer Rückkehr auf die Bezirksebene steht nach langen Jahren der Abstinenz also (fast) nichts mehr im Wege.

zum Seitenanfang


Lützelsachsen fast am Ziel

21. Februar 2017


Die Tischtennisspieler der TSG Lützelsachsen nähern sich der Meisterschaft in Kreisliga-Staffel 2 und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksklasse mit großen Schritten. Nach dem souveränen Auswärtssieg in Käfertal ließ man auch in heimischer Halle gegen den TSV Sulzbach nichts anbrennen und siegte mit dem „perfekten“ Ergebnis von 9:0. Die Lützelsachsener Punkte steuerten bei: Riccardo Ibba/Timo Dremel, Jonathan Hellinger/Rolf Dremel und Norman O'Neal/Timo Koch in den Doppeln sowie Ibba, Dremel T., Hellinger, O'Neal, Koch und Ersatzspieler Michael Bauer in ihren jeweiligen Einzeln. Einzig O'Neal hatte dabei mit größeren Schwierigkeiten zu kämpfen und musste gegen Höhnle die volle Distanz von fünf Sätzen bestreiten. Durch den hohen Heimerfolg und aufgrund schwächelnder Konkurrenz benötigen die Bergsträßer nur noch zwei Siege aus den verbleibenden vier Spielen, um den Aufstieg aus eigener Kraft klarzumachen.
Auch die dritte Mannschaft sorgt in Kreisklasse C1 weiterhin für positive Resultate. Beim 10:0 über den TV Viernheim IV wurden im gesamten Spiel lediglich zwei Sätze abgegeben, beide durch das Eingangsdoppel Erwin Bauer/Hanns Werner. In den Einzeln hielten sich Bauer, Werner, Günter Schröder sowie Ersatzspieler und Abteilungsleiter Ulrich Metzger vollkommen schadlos und besserten neben dem Punktekonto auch ihr Spielverhältnis auf, das sich im Aufstiegsrennen noch zum entscheidenden Kriterium entwickeln könnte. Als neuer Tabellenführer blicken die Lützelsachsener diesbezüglich von der Pole Position auf die noch ausstehenden drei Spiele, von denen zwei gegen die direkten Verfolger aus Schönau bzw. Weinheim-West auszutragen sein werden.

zum Seitenanfang


Packender Schlagabtausch endet remis

07. Februar 2017


Eine beeindruckende Lützelsachsener Serie von zehn Siegen in Folge fand am vergangenen Spieltag in einem hochklassigen und abwechslungsreichen Kreisliga-Derby gegen die TTF Hemsbach II mit 8:8 ihr Ende. Dank der strauchelnden Verfolger aus Heddesheim und Wallstadt stehen die Zeichen im Weinheimer Süden dennoch klar auf Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksklasse.
Beide Teams traten auch angesichts ihrer traditionell engen Duelle in Bestbesetzung an. Fast schon erwartungsgemäß konnte die TSG die beiden Eingangsdoppel für sich entscheiden, Hellinger/Hofmann drehten dabei einen 0:2-Satzrückstand noch zu ihren Gunsten. Nachdem O'Neal/Koch die Gäste verkürzen ließen, zeigten jene spätestens mit Beginn der Einzel, dass sie nicht nur zum Händeschütteln gekommen waren. Hier musste sich zunächst Ibba seinem „Angstgegner“ Bäurle geschlagen geben, ehe der geschwächte Dremel im ersten richtigen Krimi des Abends Nikolaev hauchdünn den Vortritt lassen musste. Als dann auch noch Hellinger dem für sein Alter erstaunlich abgeklärt agierenden Masih unterlag, hatte Hemsbach die Partie etwas überraschend zum 2:4 gedreht.
Von nun an waren die Lützelsachsener alarmiert und stellten sich auf einen langen und harten Abend ein. Hofmann gelang sogleich der wichtige Punkt zum 3:4, O'Neal zeigte trotz seiner knappen Niederlage gegen Müller eine leidenschaftliche Vorstellung und Koch erwies sich im hinteren Paarkreuz erneut als Punktegarant. Somit wurde bei einem Spielstand von 4:5 die zweite Einzelrunde eingeläutet.
Ibba sorgte mit einem souveränen 3:0 über Nikolaev für den Ausgleich, dann biss sich Dremel im nächsten Fünfsatzmatch gegen Bäurle durch. Hellinger konnte sich im Duell mit Linnebach aus einem zwischenzeitlichen Durchhänger befreien und erhöhte zum viel umjubelten 7:5, im Anschluss entzauberte Hofmann mithilfe seines unangenehmen Spiels den jungen Masih. Damit blieben der TSG zwei weitere Einzel sowie gegebenenfalls das Schlussdoppel, um ihre Aufholjagd mit dem neunten und siegbringenden Punkt zu krönen. Doch dieser wollte einfach nicht fallen: Erst unterlag O'Neal dem niemals aufsteckenden Jenal, nachdem er diesen mit zunehmender Spieldauer eigentlich in den Griff bekommen hatte. Dann zeigte Koch im Duell mit Müller Nerven und unterlag mit 1:3, sodass beim Spielstand von 8:7 für die Gastgeber das Schlussdoppel aufgerufen wurde. Und irgendwie passte es zu diesem kuriosen Spielverlauf, dass dem sonst so zuverlässigen Doppel Ibba/Dremel einige Flüchtigkeitsfehler unterliefen und Hemsbach sich tatsächlich noch mit dem Ausgleich für einen kämpferisch erstklassigen Auftritt belohnte.
Nach Einrechnung der weiteren Ergebnisse hat Lützelsachsen als Tabellenführer vier Punkte Vorsprung auf seinen neuen Verfolger Hemsbach, darüber hinaus ein durchaus machbares Restprogramm. Der Aufstieg stellt somit inzwischen ein klares und realistisches Ziel dar.

zum Seitenanfang